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rose Offline


Beiträge: 114


19.12.2008 22:59(+0100)
20. Dezember antworten


Zu den typisch deutschen Weihnachtsbräuchen gehört das Aufsagen von Gedichten unter dem Weihnachtsbaum.

Erinnert Ihr Euch an all die schönen Gedichte, die wir damals in der Schule gelernt und zwischenzeitlich längst wieder vergessen haben?
Hier ist eines davon:

Markt und Strassen stehn verlassen

Markt und Straßen stehn verlassen, still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend geh ich durch die Gassen, alles sieht so festlich aus.
An den Fenstern haben Frauen buntes Spielzeug fromm geschmückt,
Tausend Kindlein stehn und schauen, sind so wunderstill beglückt.
Und ich wandre aus den Mauern bis hinaus ins freie Feld,
Hehres Glänzen, heil´ges Schauern! Wie so weit und still die Welt!
Sterne hoch die Kreise schlingen, aus des Schnees Einsamkeit.
Steigts wie wunderbares Singen - O du gnadenreiche Zeit!
pätty Offline


Beiträge: 384

20.12.2008 10:31(+0100)
#2 RE: 20. Dezember antworten

hallo liebe rose,

auch ich möchte mich einmal bedanken für diese tolle und auch lehrreiche gestaltung des adventskalenders.
bei uns war das mit den gedichten aufsagen eher am nikolaustag. an weihnachten selbst sangen wir die ganzen lieder bevor wir die geschenke auspacken durften und dann kam das glöcklein und offene fenster wo das christkind gerade wieder verschwand in der dunkelheit.

ein herzliches dankeschön mit lieben grüßen pätty

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